Auf der letzten Jahreshauptversammlung haben wir einen neuen Vorstand gewählt. Hier nun die Kurzvorstellung:

…von Anne Heitmann

Anne, Mutter von zwei Töchtern, wohne mit meiner Familie in Ödinghausen, arbeite als Sozialarbeiterin in einer Wohngruppe für junge Menschen mit Autismus Spektrum Störung, liebe Wald, Wind und Wetter, Tomaten, rote Beete, Bohnen und Möhren, nähen, Yoga, tanzen und lachen, unseren Garten und unsere Tiere und….

 

Solawi bedeutet für mich vor allem Genuss, Freude und nette Menschen und dass wir dabei „nebenbei“ einen großen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit leisten macht die Sache noch viel besser 😉

Nach zwei sehr erfüllenden und aufregenden Jahren im Gründungsvorstand freue mich sehr auf eine weitere Runde in neuer Zusammensetzung. Nach einer sehr intensiven Aufbauphase können wir nun unsere Strukturen und unser Leitbild (weiter-) entwickeln. Auf diese Aufgaben freue ich mich sehr. Für meine weitere Vorstandszeit wünsche ich mir soviel tolle und anregende Austauschmöglichkeiten wie bisher und freue mich auch auf die ganzen Menschen die zunehmend in Erscheinung treten um unsere Solawi reicher und bunter zu machen.

…von Astrid Stölt-Johns

Geboren bin ich mitten  in Schleswig-Holstein in einer Kleinstadt. Bis zu meinem 13. Lebensjahr verbrachte ich viel Zeit in den Schrebergärten meiner Eltern und Großeltern. Einige Jahre habe ich das Stadtleben ohne Gartenverpflichtung geliebt. Mit zwanzig  fehlte mir spürbar die Natur. Ich ließ Job und Wohnung hinter mir und zog in eine WG Nahe Hamburg. (Übrigens holten wir unser Brot in Fuhlenhagen auf dem Buschberghof)  Mit sechs bis acht Menschen versorgten wir Kühe und Schafe und einen großen Gemüsegarten. Als Klein-Erzeuger belieferten wir einen Bioladen in Bergedorf und versorgten uns. Als zweites Standbein übernahmen wir einen kleinen Biogroßhandel. Hauptsächlich handelten wir mit Ölen, Weinen und Kräutern aus Frankreich, die wir an Norddeutsche Bioläden lieferten.

 

Wie immer im Leben gibt es Wende- und Wandelzeiten. So kamen mein Mann Holger und ich 1981 nach Waldbröl. Viele Jahre versorgten wir uns und unsere vier Kinder mit selbst angebautem Gemüse und dem, was die Natur uns schenkte. Irgendwann übernahm ich von Joachim das „Frische ABO“ und belieferte Menschen im Oberbergischen wöchentlich mit frischem Gemüse und mehr. Mein eigener Gemüsegarten wurde zu einem Labyrinth, in dem viele Heilpflanzen zu finden sind, die ich ernte und verarbeite. Meist als Einzelkämpferin.

 

Dann kam die Solawi-Oberberg in mein Leben. Für mich war es wie ein Tor, was sich endlich öffnet und den Blick freigibt, nicht nur auf Felder, Wiesen und …, sondern auch auf viele Menschen, die eine Gemeinschaft bilden. Darüber freue ich mich so sehr, dass ich gern bereit bin meinen Beitrag,  gefüllt mit meinen sehr gefächerten “Lebens“- Erfahrungen,  im Vorstand zu leisten. Schon nach wenigen Wochen wird klar, dass es neue und wartende Herausforderungen gibt, die angepackt werden wollen.

 

Einen Sommer-Ferien-Gruß an alle von Astrid

 

Ich will leben,

versuchen zu sein,

damit durch mich

die Angst kleiner,

das Vertrauen größer,

die Freude strahlender

die Liebe wärmer,

die Welt besser wird.

Max Feigenwinter

…von Henning Zinonidis

33 Jahre-Wohnort Heischeid – Verheiratet – 6jährigerSohn

Ingenieur-Imker-Papa-Naturliebhaber-Sternegucker-Zahlenfreund-Klavierspieler-Familienmensch-Fahrradfahrer

 

Warum Solawi:

„Die Idee, Lebensmittel vom Bauern vor Ort zu bekommen und das auch noch auf direktem Weg, finde ich hervorragend. Kein Handel dazwischen. Keine Logistik dazwischen. Kleinbauern werden am Leben gehalten. Und dafür bekomme ich Lebensmittel, bei denen nicht draufstehen muss, dass es Bio ist.“

 

Warum Kassenwart:

„Auch wenn ich beruflich keine Buchhaltung gelernt habe, möchte ich mich in diesem Amt versuchen und die Solawi-Gemeinschaft und den Solawi-Gedanken unterstützen. Wenn jeder ein bisschen hilft, müssen nicht wenige alle Aufgaben stemmen.“

…von Heike Rode

Wohnort Oberbreidenbach – zwei erwachsene Söhne – alleinlebend mit Hündin Amy – selbständige Logopädin in Oberwiehl

 

Wald- und Wiesen-Wanderin, Blumengärtnerin, Klavier- Flöten- und Gitarrenspielerin

 

Das Schönste an der solawi ist für mich neben dem wunderbaren Gemüse, die Stimmung morgens früh auf dem Acker – beim Jäten und Ernten lässt es sich wunderbar über Gott und die Welt plaudern. Ich habe hier so viele nette Menschen kennengelernt, wie in den 10 Jahren zuvor nicht, seit ich hier im Bergischen Land lebe.