Etwa 50 Besucher kamen am 14. Juni zu unserem ersten Informationsabend nach Eiershagen. Bei doch sehr drückenden Temperaturen führten Marc & Lina Wirth  und Christoph Schäl durch ein gut 150-minütiges Programm.

Mehrere Redner kamen in einem kurzweiligen und frischen Programm zu Wort.

Den Anfang machte dabei Dr. Wilfried Bommert, Sprecher des World Food Institute – Institut für Welternährung e.V. Berlin, der aus unserer Region kommt. Friedhelm Hürten von der SOLAWI Bonn, auch engagiert in der ATTAC-Bewegung gab persönliche Eindrücke aus etwa 5-jähriger Erfahrungen, die in Bonn gemacht wurden, weiter. Neben 2 kurzen und sehr informativen Kurzfilmen, brachte Stefan Schmidt vom NATURLAND-Hof in Nümbrecht das Anliegen auf den Punkt: „Um eine Wende für landwirtschaftliche Erzeuger herbei zu führen, ist es bereits fünf vor zwölf. Ich bin sehr froh, dass ich vom Konzept der Solidarischen Landwirtschaft erfahren habe.“ Eine Besichtigung des „Gemüseackers von Tim Vehlewald“, rundete den Abend für die Besucher ab.

Menschen aus der Region, die an diesem Abend nicht teilnehmen konnten, haben die Möglichkeit, sich auf unserer Internetseite auf dem Laufenden zu halten. Wir laden am 24.06.2017 um 15 Uhr zur Bieterrunde mit anschließendem Beisammensein nach Reichshof-Eiershagen ein. Dort kann man sich dann verbindlich bis März mit frischen Bio-Produkten versorgen lassen. Wir bitten um Teilnahmezusagen an info@solawi-oberberg.de oder die Mobilfunknummer 0171 5806215 oder 0151 23009438.

 

Eine Teilnehmerstimme:

Wenn mich ein Thema begeistert und ich zu einer Infoveranstaltung gehe, dann ist diese Veranstaltung für mich ein voller Erfolg, wenn Verstand und Herz „ihr Futter“ bekommen. Das war bei dem 1. Treffen der Solawi-Interessierten absolut der Fall.

Von Anfang an war deutlich die Begeisterung und Überzeugung der Kerngruppe für dieses Projekt zu spüren. Der Treffpunkt lag landschaftlich unfassbar schön auf einem Berg mit wundervollen Ausblicken – die Rahmenbedingungen stimmten also schon einmal. Der konzeptionelle Ablauf der Veranstaltung war sehr gut durchdacht und ausgearbeitet: die Idee der Solawi wurde durch Vorträge und kurze Videos sehr schön und anschaulich vom globalen/geopolitischen Denken auf landwirtschaftliche Erzeuger vor Ort runtergebrochen. Wir sind quasi nach einer Weltreise in Eiershagen gelandet.

Das dieses Konzept nicht einfach über Nacht, wie durch Zauberei entstanden ist, sondern viel Arbeit der Kerngruppe eingebracht wurde, war mehr als deutlich. Auch das schön ausgearbeitete Logo und die Unterlagen, die wir mitbekamen drücken noch einmal sowohl die Liebe und Begeisterung als auch die professionell-strukturierte Arbeitsweise der Kerngruppe aus. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich die Solawi Oberberg weiterentwickelt und wie viele Leute nach dem gestrigen Abend sagen „Ja, ich will dabei sein“